Kinder, die sich schwer mit dem Rechnen tun, gibt es viele. Nicht alle leiden deshalb unter Dyskalkulie, einer Störung beim Rechnenlernen. Dyskalkulie tritt nur bei circa ein Prozent der Kinder auf. Wenn ein Kind in den anderen Fächern der Schule mit seinen Leistungen im Durchschnitt liegt aber nur in Mathe deutlich schlechtere Noten nach Hause bringt, ist es vermutlich von Dyskalkulie betroffen. Diese Kinder mit dieser Rechenschwäche haben besondere Schwierigkeiten, sich Zahlen und Mengen vorzustellen und mit ihnen umzugehen.
Wie kann man Kinder mit Dyskalkulie helfen?
Wenn Sie die Rechenstörung bei Ihrem Kind vermuten, sprechen Sie bitte zuerst mit seinem Lehrer und lassen Sie sich einen Termin beim Schulpsychologen oder Facharzt geben, um durch richtige Tests Gewissheit zu bekommen. Auch wenn diese Störung nicht heilbar im klassischen Sinne ist, kann betroffenen Kindern gut geholfen werden, wenn sie gezielt gefördert und therapeutisch betreut werden.
Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie beim Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V.


