Eine richtige Grippe erwischen Kinder glücklicherweise nur selten. Übertragen werden Grippe-Viren durch die sogenannte Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen, Weitergabe der Viren über die Hände). Die Viren können zum Beispiel über die Atmung in die Bronchien gelangen und sich dort vermehren. Wenn die Influenza zuschlägt, will sie ernst genommen werden. In der Regel erkennt man eine Grippe an schnell zunehmenden Beschwerden, die recht plötzlich auftreten. Die ersten Anzeichen sind meistens hohes Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen.
Sobald die ersten Anzeichen der Grippe-Erkrankung auftreten, gilt man als ansteckend. Lassen Sie Ihre Kinder also bitte sofort zu Hause, wenn der Verdacht besteht, dass eine Grippe Ihr Kind erwischt hat. Somit schützen Sie die anderen Familien und die Grippe kann sich schlechter ausbreiten. Nach den ersten Anzeichen, ist Ihr Kind dann noch ungefähr eine Woche lang ansteckend.
Zu den Symptomen gehören neben dem hohen Fieber, den Schmerzen in Kopf, Muskeln und eine Berührungsüberempfindlichkeit auf der Haut auch oft ein unangenehmer Husten, der auch nicht so schnell wieder verschwindet. Gerade Kinder werden bei einer Grippe geschwächt und sind deshalb sehr müde. Zudem kommt vereinzelt auch Übelkeit und Erbrechen.
Behandelt wir die Grippe-Erkrankung vor allem mit Bettruhe. Bei Bedarf können Sie Ihrem Kind eine schmerzlindernde und fiebersenkende Medizin geben. Der Klassiker ist hierfür Paracetamol. Achten Sie aber unbedingt auf die richtige Dosierung, die zum Alter Ihres Kindes passen muss! Diese fiebersenkenden Mittel gibt es als Tabletten und aber auch als Saft, was für kleinere Kinder bei der Einnahme sicher einfacher ist.
Nicht auszuschließen ist eine parallele bakterielle Infektion. Erst dann macht es Sinn, ein Antibiotikum zu verabreichen, das Ihnen Ihr Kinderarzt verschreiben kann.
Wichtig: Auf dieser Seite finden sie nur Empfehlungen. Diese ersetzen keine Untersuchung, das Gespräch mit einem Arzt oder die Beratung eines Apothekers. Sollten Sie also Entscheidungen treffen wollen, die die Gesundheit Ihrer Kinder betreffen, fragen Sie im Zweifelsfalle immer zuerst Ihren Kinderarzt!


