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Mehr Geld für Eltern in 2010

( 3 Eltern-Wertungen )

Mehr Geld für Eltern 2010Es gibt Nachrichten für Eltern, die schreibt man wirklich gerne.... Das Wachstumsbeschleunigungsgesetzt wurde im letzten Dezember vom Bundesrat genehmigt und bringt Eltern und Kindern einige finanzielle Vorteile. So wurde zum 1.1.2010 das Kindergeld für das erste und zweite Kind auf 184 EUR angehoben. Eltern mit einem dritten Kind bekommen dafür 190 EUR, für das vierte Kind und folgende werden 215 EUR gezahlt.

Auch bei den Kinderfreibeträgen gibt es eine Verbesserung. Diese liegen statt bislang bei 6024 EUR, in 2010 bei 7008 EUR pro Jahr. Der Freibetrag für Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf wurde von 1.080 auf 1.260 EUR pro Elternteil angehoben.

Wenn Ihre Kinder volljährig und in Ausbildung sind, können Sie seit 2010 bis zu 8004 EUR im Jahr verdienen. Verdienen Sie mehr als diesen Betrag, geht der Kindergeldanspruch der Eltern verloren.

Mehr Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Alleinstehende Väter oder Mütter sind auf Unterhalt angewiesen. Im Idealfall bekommen Sie diesen regelmässig. Das Gesetz berücksichtigt aber auch die Alleinerziehenden, die keinen oder keinen regelmäßigen Unterhalt für Ihre Kinder erhalten.  Denen wird ein sogenannter Unterhaltsvorschuss ausgezahlt. Und dieser ist 2010 ebenfalls gestiegen. Wenn Ihr Kind bis zu fünf Jahren alt ist, erhalten Sie als Vorschuss 133 EUR (vorher 117). Für Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren steigt die Vorauszahlung von 158 Euro auf 180 Euro.

 


Photo: © Rolf Plühmer / www.pixelio.de


 

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Kinder in Obhut des Jugendamts

Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 2007 pro Tag 77 Kindern in die Obhut des Jugendamt gekommen sind. Das sind 28200 Kinder pro Jahr. 435 Kinder wurde sogar gegen den Willen der Eltern aus der Familie herausgenommen. Jugendämter nehmen Kinder und Jugendliche in Obhut, die sich in einer schwierigen und sie gefährdenden Situation befinden. Dies geschieht auf eigenen Wunsch der Kinder (7000 Mal im letzten Jahr) oder durch Hinweise der Polizei oder Bildungseinrichtungen.

3000 Kinder (das sind ca. 11 Prozent) wurden an Orten aufgegriffen, an denen Drogenhandel praktiziert wurde oder Bordelle betrieben wurden. Bei knapp einem Viertel der Kinder, die Hilfe durch das Jugendamt erfahren haben, ging es um Vernachlässigung oder Anzeichen von Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch. Die Dunkelziffer in Sachen Missbrauch und Misshandlungen dürfte um einiges höher sein.

 


Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)