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Kurzmeldungen

Bildungsgutscheine in Baden-Württemberg

( 2 Eltern-Wertungen )

Junge Familien bekommen in Baden-Württemberg eine besondere Förderung. Sie erhalten nach der Geburt ihres Kindes einen Bildungsgutschein über 40 EUR. Verwendet werden kann der Gutschein innerhalb des ersten Lebensjahres für Kurse, die der Kindesentwicklung dienen. Welche Kurse damit genau gefördert werden, erfahren die Eltern in einem Faltblatt, das sie zusammen mit dem Gutschein erhalten.
Es kann dabei um die Kinderpflege sowie Bewegung oder Ernährung des Babys gehen.  Außerdem kann der Gutschein für Kurse in Sachen Familienbildung ("Väter in Elternzeit" o.ä.) eingesetzt werden. 

Den Gutschein erhalten junge Eltern in Baden-Württemberg bei den zuständigen Einwohnermeldeämtern.

 

Kinder in Obhut des Jugendamts

( 1 Eltern-Wertung )

Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 2007 pro Tag 77 Kindern in die Obhut des Jugendamt gekommen sind. Das sind 28200 Kinder pro Jahr. 435 Kinder wurde sogar gegen den Willen der Eltern aus der Familie herausgenommen. Jugendämter nehmen Kinder und Jugendliche in Obhut, die sich in einer schwierigen und sie gefährdenden Situation befinden. Dies geschieht auf eigenen Wunsch der Kinder (7000 Mal im letzten Jahr) oder durch Hinweise der Polizei oder Bildungseinrichtungen.

3000 Kinder (das sind ca. 11 Prozent) wurden an Orten aufgegriffen, an denen Drogenhandel praktiziert wurde oder Bordelle betrieben wurden. Bei knapp einem Viertel der Kinder, die Hilfe durch das Jugendamt erfahren haben, ging es um Vernachlässigung oder Anzeichen von Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch. Die Dunkelziffer in Sachen Missbrauch und Misshandlungen dürfte um einiges höher sein.

 


Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

 

 

Nur wenige Sonnenschutzmittel sind gut

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Sonnenschutz ist für Kinder enorm wichtig. Deshalb denken gesundheitsbewusste Eltern natürlich an das Eincremen, bevor Ihre Kinder im Sommer draussen spielen gehen. Niemand ahnt dabei, dass das gekaufte Sonnenschutzmittel vielleicht Nebenwirkungen hat. Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat festgestellt, dass nur 2 von 21 Mitteln ohne Beanstandung sind. Gleich sechse Produkte wurden mit "ungenügend" bewertet. In der Regel wurden vor allem die UV-Filter in den Sonnenschutzmitteln beanstandet. Bei 16 Produkten wurden UV-Filter gefunden, die in Verdacht stehen, eine Wirkung ähnlich der von Hormonen zu haben. Hier gilt es also genau zu prüfen, welches Mittel man bei seinen Kindern zum Sonnenschutz einsetzt.
Die Testergebnisse gibt es in der Juli-Ausgabe von ÖKOTEST und unter www.oekotest.de.
 

Laufräder im Test

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15 Kinderlaufräder hat die Stiftung Warentest in ihrer Juli-Ausgabe getestet. Die schlechte Nachricht: bei elf der Laufräder wurden Kontaktgifte gefunden, die bei Berührung in den Körper eindringen. Diese Schadstoffe können Krebs auslösen und das Erbgut verändern. Hier gilt also höchste Alarmstufe. Außerdem wurden bei vier Laufrädern ein Weichmacher, der eigentlich bei Spielzeug verboten ist. Die Laufräder hätten also noch nicht einmal auf dem Markt sein dürfen. Besser sieht es da schon bei den Fahreigenschaften aus. Dort haben alle getesten Produkte ein "Gut" oder "Befriedigung" erhalten.

Alle Testergebnisse zu den Laufrädern gibt es auf www.test.de.

 

Jugendschutzgesetz-Änderung

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Das erste Gesetz, dass die Änderung des Jugendschutzgesetzes regelt ist nun in Kraft. Ziel des Ganzen ist vor allem der Schutz vor extremer Gewaltdarstellung in Computerspielen. Die Hersteller werden so zu einer deutlicheren Kennzeichnung der Altersfreigabe gezwungen. Außerdem wird die Indizierung solcher Inhalte vereinfacht. Als judendgefährdend werden hauptsächlich Mord- und Kampfszenen eingestuft, die besonders detailliert dargestellt werden und bei denen Selbstjustiz als geeignetes Mittel empfunden wird. Die Alterskennzeichen der FSK werden auf dem Frontcover eine Größe von mindestens 250 Quadratmilimetern haben und so leichter zu erkennen sein.
 

Mehr Kinder leben in Armut

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Die Zahl der Geburten in Deutschland steigt zwar. Die Zahl der Kinder unter 15 Jahren, die von Hartz IV leben müssen hat sich 2007 aber ebenso erhöht. Sie ist um 0,4 Prozent auf knapp 1,9 Millionen gestiegen. Leider wird davon auch immer wieder der künftige Bildungsweg dieser Kinder beeinflusst. Höchste Zeit, Eltern mehr finanzielle Unterstützung zu geben.
 

Eltern leben länger

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Manch einer mag es für einen Scherz halten, aber es ist wissenschaftlich bewiesen: Eltern leben länger! Zwei Wissenschaftler der Universitäten London und Olso, Emily Grundy und Oystein Kravdal haben dies bei der Untersuchung von 1,5 Millionen Lebensläufen herausgefunden. Demnach hat eine 45-68jährige Mutter mit 2 Kindern im Vergleich zu einer kinderlosen Frau ein 50 Prozent niedrigeres Sterberisiko. Väter haben gegenüber kinderlosen Männern ein um 35 Prozent geringeres Sterberisiko. In den Momente, in denen Sie also mal unsicher sind, warum Sie sich das Elternsein überhaupt antun sollten, haben Sie hiermit nun noch ein Argument mehr an der Hand Lächeln
 

Bessere Kinderbetreuung

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Eltern, die im Beruf stehen und deshalb eine gute Betreuung für Ihre Kinder brauchen, bekommen in Zukunft eine größere und bessere Auswahl. Für den "Kinderbetreungsausbau" hat der Bundesrat 2007 grünes Licht für die Einrichtung eines Sondervermögens gegeben. Die Länder und Kommunen sollen nun ein dem Bedarf entsprechendes Angebot für die Betreuung der unter Dreijährigen aufbauen. Somit können junge Paare wirklich wählen zwischen Krippen, Kindergärten, Tagesmüttern, Eltern-Kind-Zentren sowie Horte und Ganztagsschulen.

 


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Eltern leben länger
Manch einer mag es für einen Scherz halten, aber es ist wissenschaftlich bewiesen: Eltern leben länger! Zwei Wissenschaftler der Universitäten London und Olso, Emily Grundy und Oystein Kravdal haben dies bei der Untersuchung von 1,5 Millionen Lebensläufen herausgefunden. Demnach hat eine 45-68jährige Mutter mit 2 Kindern im Vergleich zu einer kinderlosen Frau ein 50 Prozent niedrigeres Sterberisiko. Väter haben gegenüber kinderlosen Männern ein um 35 Prozent geringeres Sterberisiko. In den Momente, in denen Sie also mal unsicher sind, warum Sie sich das Elternsein überhaupt antun sollten, haben Sie hiermit nun noch ein Argument mehr an der Hand