Lexikon für Eltern

Eltern sein heisst auch immer lernen. Denn Eltern sehen sich während des Heranwachsens ihrer Kinder mit Fragen und Begriffen konfrontiert, die sie nicht immer gleich verstehen.  Um den Alltag mit Ihren Kindern zu vereinfachen, wollen wir hier die wichtigsten Begriffe zum Thema Kindererziehung und Gesundheit erklären und Hintergrundwissen sowie Tipps liefern.

ADS oder ADHS

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Wenn ein Kind sich schlecht konzentrieren kann oder einen überdurschnittlichen Bewegungsdrang hat, dann liegt oft die Diagnose ADS (oder auch ADHS) nahe. Genauso oft liegt man damit aber auch falsch. Viele Symptome lassen sich mit Ergotherapie (möglichst im Vorschulalter) gut in den Griff bekommen. Andere Kinder sind einfach geistig unterfordert und drücken dies dadurch aus, dass sie den Unterricht stören, sich zum Klassenclown entwickeln. Nicht selten werden dann die Eltern zum Gespräch gebeten und manchmal bekommen sie dort einen Arztbesuch nahe gelegt.

Anämie bei Kindern

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Bei einer Anämie gibt es im Körper einen Mangel an roten Blutkörperchen bzw. dem Hämoglobin (Blutfarbstoff). Diese Krankheit ist nicht immer eindeutig zu erkennen. Anzeichen für eine Anämie bei Kindern können blasse Nägel und Lippen sein. Dazu kommt häufig, dass das Kind mehr als normal müde, antriebslos und schwach ist. Wenn es sich körperlich anstrengt ist es zudem schnell atemlos. Die Schwierigkeit bei diesen Symptomen ist, dass sie auch auf eine andere Krankheit hinweisen können.

Bindehautentzündung - was tun?

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Eine Bindehautentzündung erwischt Kinder immer wieder mal. Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein. Manchmal ist es einfach kalter Wind, der die Bindehaut austrocken und rot werden lässt. In solch einem Fall können Sie Ihrem Kind mit Homöopathie (Aconitum) helfen. Für Tage, an denen die Sonne heiß schien als das Jucken in den Augen begann und die Augen rot und dick sind, probieren Sie, das mit Belladonne in den Griff zu bekommen. Wenn Sie herausgefunden haben, dass Ihr Kind unter Heuschnupfen leidet und deshalb die Augen gerötet sind und Jucken, dann geben Sie bitte Euphrasia oder Arsenicum album. Soweit die lästigen aber doch eher harmlosen Varianten der Bindehautentzündung.

Drei-Tage-Fieber

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Am Dreitagefieber können Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren erkranken. Es ist eine relativ harmlose Viruserkrankung, die mit hohem Fieber beginnt, das nach wenigen Tagen abklingt worauf hin sich dann ein Ausschlag bildet. Durch diesen Ausschlag wird die Krankheit manchmal mit Masern oder Röteln verwechselt.

Die Symptome bei Drei-Tage-Fieber

Zu Beginn der Krankheit kann das Kind bis zu 40 Grad Fieber bekommen, das ungefähr drei Tage dauert. Trotz des hohen Fiebers leiden die Kinder nicht all zu sehr. Allerdings kann es in seltenen Fällen zu Fieberkrämpfen kommen, die aber meist harmlos vorübergehen. auf. Nach der Fieberphase sieht man auf der Haut des Kindes einen Ausschlag, der sich mit kleinen rötelähnlichen Flecken zeigt.

Dyskalkulie - die Rechenstörung

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Kinder, die sich schwer mit dem Rechnen tun, gibt es viele. Nicht alle leiden deshalb unter Dyskalkulie, einer Störung beim Rechnenlernen. Dyskalkulie tritt nur bei circa ein Prozent der Kinder auf. Wenn ein Kind in den anderen Fächern der Schule mit seinen Leistungen im Durchschnitt liegt aber nur in Mathe deutlich schlechtere Noten nach Hause bringt, ist es vermutlich von Dyskalkulie betroffen. Diese Kinder mit dieser Rechenschwäche haben besondere Schwierigkeiten, sich Zahlen und Mengen vorzustellen und mit ihnen umzugehen.

Elterngeld

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Das Elterngeld soll frisch gebackenen Eltern die Freiheit geben, nach der Geburt ihres Kindes ganz oder auch nur teilweise auf die Tätigkeit in Ihrem Beruf zu verzichten, damit sie möglichst viel Zeit haben, den Start des neuen Familienmitglieds zu erleben und zu begleiten. Eltern bekommen mit dem Elterngeld 67 Prozent vom Durchschnitt ihres vor der Geburt bezogenen Gehalts (nach Abzug von Steuern, Sozialabgaben, Werbungskosten). Die Mindesthöhe des Elterngelds beträg 300 EUR und diesen Betrag bekommen auch Eltern, die zuvor nicht einer beruflichen Tätigkeit nachgingen. Die obere Grenze liegt bei 1800 EUR. Das Geld bekommen Sie maximal 14 Monate lang ausgezahlt, wenn Mutter und der Vater Elternzeit nehmen. Alleinerziehende erhalten die kompletten 14 Monate Elterngeld.

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