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Scharlach

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Scharlach zählt man zu den Kinderkrankheiten und wird durch Bakterien (die Streptokokken) ausgelöst. Übertragen wird Scharlach durch Tröpfcheninfektion(Niesen, Husten, Speichel). Die Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit kann 2 bis 4 Tage betragen. Achtung: Kinder, die nicht mit Antibiotika behandelt werden, können bis zu 3 Wochen ansteckend sein! Beim Auftreten von Scharlach in der Schwangerschaft muss nicht mit Komplikationen für das ungeborene Baby gerechnet werden.

Symptome

Zu Beginn dieser Infektionskrankheit tritt plötzlich hohes Fieber auf. Dazu kommen Schluckbeschwerden und Halsschmerzen. Auch Übelkeit kann auftreten. Außerdem sind häufig die Mandel gerötet und vergrößert. Letzteres gilt auch für die Lymphknoten am Hals. Nach zwei bis drei Tagen sieht man schon die typische Himbeer-farbene Zunge. Gleichzeitig zeigt sich ein Auschlag, der den ganzen Körper betreffen kann. Eine Ausnahme dabei, das zweite typische Anzeichen für Scharlach, ist der Bereich zwischen Nase und Kinn. Dieses Dreieck ist bei Scharlach von einer Rötung betroffen. Der Ausschlag verschwindet nach circa einer Woche wieder.

Die Diagnose

Zuallererst ist es wichtig, eine sichere Diagnose vom Arzt stellen zu lassen. Und sicher ist man hierbei eigentlich nur mit einem Schnelltest, der leider meistens von den Kassen nicht bezahlt wird. Aber die paar Euro sollte einem das wert sein. Denn nur dann kann man sich mit gutem Gefühl für eine Medikation entscheiden. 

Therapie mit Antibiotkum

In der Regel wird der Kinderarzt ein Antibiotikum (zum Beispiel Penecillin) verschreiben, was über einen Zeitraum von 10 Tagen eingenommen werden muss. Dieses Medikament lindert die Symptome und mindert die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen wie eine Entzündung der Nierenkörperchen oder rheumatisches Fieber.

Scharlach homöopathisch behandeln?

Scharlach kann man auch gut homöopathisch behandeln. Dennoch, eine homöopathische Behandlung von Scharlach ist mit einem höheren Risiko verbunden. Aus diesem Grund darf die Krankheit laut Gesetz nicht von Heilraktikern behandelt werden. Nicht vergessen: Scharlach ist eine ernste und schwere Erkrankung! Oftmals nimmt man sie nicht als solche wahr, das die meisten Kinder, die an Scharlach erkrankt sind schon ein bis zwei Tage später wieder im Kindergarten auftauchen und nicht auffällig krank wirken.

Nur wenn gewissenhafte engmaschige ärztliche Unterstütung/Kontrolle stattfindet, kann man diesen alternativen Weg gehen, da es zu schweren Komplikationen kommen kann. Der Nachteil hierbei ist, dass das Kind drei Wochen zu Hause bleiben muss. Der Vorteil ist, dass sie ihrem Kind eine Antikbiotika-Therapie ersparen, die die natürlichen Abwehr-Bakterien im Darm angreift und somit dass Immunsystem Ihres Kindes schwächt. Die Folge davon kann ein langwieriger Pilzbefall sein. Ein weiterer Vorteile der homöopathischen Behandlung ist die deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, keine wiederholte Infektion zu erleiden.

Was ist bei Scharlach noch zu beachten?

  • Ihr Kind sollte nach der Ansteckung und in der akuten Phase am besten isoliert zu Hause bleiben.
  • Wie bei vielen Krankheit ist Bettruhe sehr zu empfehlen
  • Ihr Kind sollte viel trinken, damit der Körper genug Flüssigkeit bekommt.
  • Bei Hustenanfällen in der Nacht sorgen sie für ein kühles Zimmer und viel Feuchtigkeit in der Luft (zum Beispie durch feuchte aufgehängte Handtücher)
  • Lassen Sie zwei Wochen nach Beginn der Krankheit einen Urintest durchführen, um eine mögliche Entzündung der Nierenkörperchen frühzeitig zu entdecken

 

 


 

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