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Mehr Kindergeld und höherer Kinderfreibetrag ab 2009

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KindergeldAchtung: dieser Artikel ist nicht mehr ganz aktuell. Die Veränderungen für 2010 finden Sie hier.

Dass Familien erhebliche finanzielle Belastungen haben ist eigentlich allen klar. Gerade auch Hartz IV Empfängern fällt es nicht leicht, monatlich über die Runden zu kommen und Ihre Kinder nicht in Armut leben zu lassen. Hier musste endlich etwas passieren! Lange wurde die Kindergelderhöhung von den Politikern diskutiert, angekündigt und versprochen. Nun ist es entschieden. Das Bundeskabinett will Familien im kommenden Jahr finanziell besser stellen. Ab 2009 wird es mehr Kindergeld geben. Außerdem wird der Kinderfreibetrag erneut angehoben.

Im Einzelnen bedeutet dies:

 

  • Für die ersten beiden Kinder erhalten Eltern je 164 EUR pro Monat.
  • Für das dritte Kind bekommen Familien 170 EUR.
  • Für vier oder mehr Kinder steigt das Kindergeld auf je 195 EUR.
  • Der Kinderfreibetrag steigt auf 6000 EUR.

 

Außerdem sollen berufstätigen Eltern in Zukunft bessere Möglichkeiten bekommen, haushaltsnahe Dienstleistungen wie Putzhilfen oder Kinderbetreuung noch stärker von der Steuer absetzen zu können. Für diese Tätigkeiten können dann maximal 4000 EUR angerechnet werden.

Hartz-IV Empfänger erhalten einen zusätzlichen Bonus. Für jedes Schulkind bekommen sie zu Beginn des Schuljahres 100 EUR. Diese Förderung gibt es für diese Eltern bis zum 10. Schuljahr.


Photo: © Rolf Plühmer / www.pixelio.de

 
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Nur wenige Sonnenschutzmittel sind gut
Sonnenschutz ist für Kinder enorm wichtig. Deshalb denken gesundheitsbewusste Eltern natürlich an das Eincremen, bevor Ihre Kinder im Sommer draussen spielen gehen. Niemand ahnt dabei, dass das gekaufte Sonnenschutzmittel vielleicht Nebenwirkungen hat. Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat festgestellt, dass nur 2 von 21 Mitteln ohne Beanstandung sind. Gleich sechse Produkte wurden mit "ungenügend" bewertet. In der Regel wurden vor allem die UV-Filter in den Sonnenschutzmitteln beanstandet. Bei 16 Produkten wurden UV-Filter gefunden, die in Verdacht stehen, eine Wirkung ähnlich der von Hormonen zu haben. Hier gilt es also genau zu prüfen, welches Mittel man bei seinen Kindern zum Sonnenschutz einsetzt.
Die Testergebnisse gibt es in der Juli-Ausgabe von ÖKOTEST und unter www.oekotest.de.