Ob am Strand, auf dem Spielplatz oder anderswo - überall, wo Kinder der Sonne ausgesetzt, brauchen Sie Schutz. Die Stiftung Warentest hat mal wieder Sonnenlotionen und Sonnenschutzsprays für Kinder getestet. Alle Ergebnisse im Detail können Sie zum Preis von 1,50 EUR hier abrufen.
Der Test zu den Sonnenschutzmitteln im Überblick
Gut muss nicht teuer sein, denn unter den Produkten, die gute Ergebnisse erzielt haben, sind viele günstig zu haben. Darunter sind einige Angebote aus den Filialen von Müller, Aldi und dm (Sonnenmilchprodukte) oder auch von Norma und Lidl (Sonnensprays), die für wenig Geld guten Schutz bieten. Der Preis liegt in der Regel bei unter 2 EUR pro 100ml.
Alle getesteten Sonnenschutzprodukte boten einen für Kinder ausreichenden Lichtschutzfaktor. Dieser liegt bei mindestens 30. Für Kinder mit hellerer, sonnenempfindlicherer Haut sollten Sie Faktor 50 oder gar 50+ wählen.
Wichtig für den optimalen Schutz ist, dass die Sonnenschutzmittel im Verhältnis 1:3 gegen UVA- und UVB-Strahlung schützen. Denn nur dann vermeiden Sie Hautirritationen oder gar das Entstehen von Hautkrebs. Fast alle Produkte erfüllten diese Vorgabe. Allein die Marke Ultrasun bot mit seiner Sonnenmilch laut Stiftung Warentest keinen ausreichenden Schutz vor UVA-Strahlen.
Sonnen-Spray oder -Lotion?
Nehmen Sie doch, was Sie wollen! Schließlich sind beide Varianten in der Wirksamkeit annähernd gleich. Ob Sonnenspray oder -lotion - beides muss auf der Haut des Kindes gut verteilt und eingerieben werden. Wenn Ihnen Sprays also eher zusagen, dann können Sie ruhigen Gewissens solch ein Produkt wählen. Denn wichtig ist vor allem der Sonnenschutzfaktor des Produkts.
Neuer Trend - Nanopartikel als Sonnenschutz
Inzwischen gibt es in vielen Produkten anorganische Lichtschutzfilter (Titandioxid, Zinkoxid), die als Nanopartikel im Kampf gegen die gefährlichen UVA- und UVB Strahlen eigesetzt werden. Diese neue Technik wirft natürlich Fragen auf, in wie weit, diese winzigen Partikel in die Haut eindringen können und dabei gesundheitsschädlich sind. Das Bundesamt für Risikobewertung hat deshalb ausführlich getetstet und kam zu dem Ergebnis, dass die Nanoteilchen, so wie sie in den Sonnenschutzmittel verwendet wurden, für Menschen mit gesunder Haut keine Gefahr darstellen.
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