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Dyskalkulie - die Rechenstörung

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Kinder, die sich schwer mit dem Rechnen tun, gibt es viele. Nicht alle leiden deshalb unter Dyskalkulie, einer Störung beim Rechnenlernen. Dyskalkulie tritt nur bei circa ein Prozent der Kinder auf. Wenn ein Kind in den anderen Fächern der Schule mit seinen Leistungen im Durchschnitt liegt aber nur in Mathe deutlich schlechtere Noten nach Hause bringt, ist es vermutlich von Dyskalkulie betroffen. Diese Kinder mit dieser Rechenschwäche haben besondere Schwierigkeiten, sich Zahlen und Mengen vorzustellen und mit ihnen umzugehen.

Wie kann man Kinder mit Dyskalkulie helfen?

Wenn Sie die Rechenstörung bei Ihrem Kind vermuten, sprechen Sie bitte zuerst mit seinem Lehrer und lassen Sie sich einen Termin beim Schulpsychologen oder Facharzt geben, um durch richtige Tests Gewissheit zu bekommen. Auch wenn diese Störung nicht heilbar im klassischen Sinne ist, kann betroffenen Kindern gut geholfen werden, wenn sie gezielt gefördert und therapeutisch betreut werden.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie beim Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V.

 
Weitere Kinder-Themen:
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http://www.wikio.de


www.jako-o.de

Kinder in Obhut des Jugendamts

Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 2007 pro Tag 77 Kindern in die Obhut des Jugendamt gekommen sind. Das sind 28200 Kinder pro Jahr. 435 Kinder wurde sogar gegen den Willen der Eltern aus der Familie herausgenommen. Jugendämter nehmen Kinder und Jugendliche in Obhut, die sich in einer schwierigen und sie gefährdenden Situation befinden. Dies geschieht auf eigenen Wunsch der Kinder (7000 Mal im letzten Jahr) oder durch Hinweise der Polizei oder Bildungseinrichtungen.

3000 Kinder (das sind ca. 11 Prozent) wurden an Orten aufgegriffen, an denen Drogenhandel praktiziert wurde oder Bordelle betrieben wurden. Bei knapp einem Viertel der Kinder, die Hilfe durch das Jugendamt erfahren haben, ging es um Vernachlässigung oder Anzeichen von Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch. Die Dunkelziffer in Sachen Missbrauch und Misshandlungen dürfte um einiges höher sein.

 


Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)