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Fontanellen

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Als Fontanellen bezeichnet man zwei Löcher in der Schädeldecke, mit denen jedes Baby zur Welt kommt. Durch die Fontanellen ist es möglich, dass die Knochenplatten des Schädels beweglich sind. Dadurch wird der Weg durch den engen Geburtskanal für ein Baby überhaupt erst möglich. Trotz der Fontanellen ist das Gehirn des Babys ausreichend durch eine Knochenhautschicht geschützt.

Beide Fontanellen schließen sich mit der Zeit von allein - die Fontanelle am Hinterkopf schon einge Wochen nach der Geburt, die am vorderen Kopf wächst zwischen dem neunten und 24. Lebensmonat zu.

Die Fontanelle am Vorderkopf kann, wenn sie deutlich eingesunken wirkt, einen Flüssigkeitsmangel signalisieren. Sorgen Sie in diesem Falle schnell dafür, dass das Baby etwas trinkt, um den Flüssigkeitshaushalt wieder auf ein normales Niveau zu bringen. Tritt der Flüssigkeitsmangel im Zusammenhang mit Fieber oder Durchfall auf, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.


Wichtig: Auf dieser Seite finden sie nur Empfehlungen. Diese ersetzen kein Gespräch mit einem Arzt oder die Beratung eines Apothekers. Sollten Sie also Entscheidungen treffen wollen, die die Gesundheit Ihrer Kinder betreffen, fragen Sie im Zweifelsfalle immer zuerst Ihren Kinderarzt!

 

 
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Kinder in Obhut des Jugendamts

Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 2007 pro Tag 77 Kindern in die Obhut des Jugendamt gekommen sind. Das sind 28200 Kinder pro Jahr. 435 Kinder wurde sogar gegen den Willen der Eltern aus der Familie herausgenommen. Jugendämter nehmen Kinder und Jugendliche in Obhut, die sich in einer schwierigen und sie gefährdenden Situation befinden. Dies geschieht auf eigenen Wunsch der Kinder (7000 Mal im letzten Jahr) oder durch Hinweise der Polizei oder Bildungseinrichtungen.

3000 Kinder (das sind ca. 11 Prozent) wurden an Orten aufgegriffen, an denen Drogenhandel praktiziert wurde oder Bordelle betrieben wurden. Bei knapp einem Viertel der Kinder, die Hilfe durch das Jugendamt erfahren haben, ging es um Vernachlässigung oder Anzeichen von Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch. Die Dunkelziffer in Sachen Missbrauch und Misshandlungen dürfte um einiges höher sein.

 


Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)