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Homöopathie

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Homöopathie ist gerade für Kinder oft eine Alternative zu klassischen Medikamenten. So kann man bei vielen Krankheiten auf sanfte Weise zur Heilung beitragen. Die Kunst bei der Homöopathie besteht darin, das passende Mittel zu finden. Dabei ist es nicht allein entscheidend, welche Symptome auftreten sondern auch das Gesamtbefinden ist auschlaggebend für die Wahl des homöopathischen Mittels. Da diese so extrem niedrig dosiert sind, besteht keine Gefahr der Überdosierung und auch allergische Reaktionen können bei mittleren Potenzen (D12 - D24 / C6 - C30 / LM3 - LM5) in der Regel ausgeschlossen werden. Für den Alltag ist die Potenz D12 am gebräuchlichsten.

Globulis sind in der Verabreichung relativ unkompliziert. Denn im Gegensatz zu anderen Medikamenten ist hier der Trägerstoff Zucker und den hat noch kein Kind abgelehnt. Als Dosis kann man pauschal sagen: bei Babys und Kleinkindern 3 Globulis, bei Kindern ab 3 Jahren: 5 Globulis. In der akuten Phase der Krankheit werden die Globulis in kürzeren Abständen verabreicht. Wenn die Beschwerden nachlassen, sollte auch die Dauer zwischen den Globuli-Gaben größer werden.

Ein weiterer Vorteil von Globulis: sie sind praktisch ewig haltbar. Aus gesetzlichen Gründen steht auf der Verpackung ein Verfallsdatum drauf aber Versuche mit über 100-jährigen Globulis hat ergeben, dass sie noch so wirksam sind wie am ersten Tag.

Wie werden Globulis verabreicht?

Globulis sollten von Ihrem Kind unter der Zunge "geparkt" werden. Bei Babys oder Kleinkindern sollten Sie alternativ die Globulis auf einem Teelöffel in Wasser oder Tee auflösen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie die Globulis nicht zu lange in der Hand halten, die im besten Fall trocken sein sollte, da der Wirkstoff außen auf die Globulis aufgesprüht wurde.

Pfefferminze (genauso Eukalyptus und Menthol) wie sie zum Beispiel in Kaugummis und Zahnpasta enthalten sein kann, kann die Wirkung der homöopathischen Mittel blockieren oder zumindest beeinträchtigen. Daher sollten sie, wenn Sie Ihrem Kind Globulis geben, eine homöopathieverträgliche mentholfreie Zahnpasta wählen. Fragen Sie dazu am besten Ihren Heilpraktiker oder Apotheker.

Mehr Informationen zu Homöopathie für Kinder

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Wichtig: Auf dieser Seite finden sie nur Empfehlungen. Diese ersetzen kein Gespräch mit einem Arzt oder die Beratung eines Apothekers. Sollten Sie also Entscheidungen treffen wollen, die die Gesundheit Ihrer Kinder betreffen, fragen Sie im Zweifelsfalle immer zuerst Ihren Kinderarzt!

 

 
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