Mitten in der Schwangerschaft....das Baby wohnt noch warm und geschützt im Bauch der Mutter. Es hat alles, was es braucht. Es muss noch nicht signalisieren, wann es Hunger hat. Alles ist perfekt. Und dann passiert es. Der erste Ton dringt an sein Ohr! Wir werden vielleicht nie erfahren, was dieser erste akustische Reiz beim Ungeborenen auslöst. Unumstritten aber ist, dass schon lange vor der Geburt akustische Reize über das Gehör wahrgenommen werden, schließlich ist das Ohr das erste ausgebildete Organ.
Im Körper der werdenden Mutter ist natürlich immer was los. Geräusche gibt es eigentlich rund um die Uhr. Spannend wird es, wenn erste Töne und Melodien erklingen. Wenn Musik sanfte und leise Klänge erzeugt, wirkt das nicht nur entspannend auf die Mutter sondern auch auf ihr Baby im Bauch. Musik beeinflusst also schon früh im Leben ganzheitlich Körper, Geist und Seele.
Auch nach der Geburt fördert Musik die Entwicklung, denn sie hat eine besonders stimulierende Wirkung auf das Gehirn. Sie fördert die sprachliche Entwicklung und wird daher sogar als Therapie bei Sprachstörungen eingesetzt. Musik ist übrigens nicht nur das, was Instrumente oder Gesang erzeugt. Selbst unsere Sprache ist voll von musikalischen Elementen. Da wären zum Beispiel Phrasierung, Tonhöhe oder Rhythmus. Deshalb ist es ganz logisch, dass sich ein Neugeborenes nicht nur durch sanfte Rhythmen und Melodien sondern auch durch leise Sprache beruhigen lässt.Es sind ausgesprochen schöne Momente für ein Baby, das Singen oder Summen der Mutter zu hören und dabei mit ihr kuscheln zu können.
Man kann es heutzutage wissenschaftlich belegen, wie vorteilhaft Musik selbst in so jungen Jahren ist aber vermutlich kann es sich auch jeder vorstellen, denn für uns alle hat Musik eine besonderes emotionale Rolle in unserem Leben. Schenken Sie Ihrem Baby deshalb am besten jeden Tag ein bisschen Musik. Und auch wenn Sie sich selbst für unmusikalisch halten oder glauben, nicht singen zu können. Für Ihr Kind ist es garantiert schöner als jede CD, denn die Vertrautheit, die die Stimmen der Eltern auslöst, kann kein anderer Sänger bieten.
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