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Der erste Brei für Babys

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Baby Brei

Auf der Speisekarte der Babys steht in der Phase des Abstillens der erste Brei. Durch ihn lernen die Babys eine ganz neue Geschmackswelt kennen. Ob Obst, Gemüse oder einfach ein Griesbrei – zu Beginn gibt es Einiges zu beachten. Zuallererst: probieren Sie pro Woche immer nur ein neues Gemüse oder Obst und kombinieren Sie nicht. Durch das schrittweise Einführen von neuen Lebensmitteln bemerken sie am besten Unverträglichkeiten und können diese genau zuordnen.

Der erste Brei am Mittag

Die erste Breimahlzeit sollte ein Gemüsebrei am Mittag sein. In vielen Ratgeber wird empfohlen, mit einem Brei aus Möhren die Beikost zu starten.. Ärzte und Hebammen sind da in der Regel anderer Meinung, da Möhren Allergien auslösen können. Probieren Sie es am besten aus. Wenn Ihr Baby eine empfindliche Haut hat und sie Symptome einer Allergie zeigt, setzen sie die Möhren wieder ab. Eine Alternative dazu ist zum Beispiel die Pastinake. Die stopft nicht so sehr wie Möhren und löst keine Allergien aus. Sie enthalten viele Carotinoide, B-Vitamine, etwas Eisen aber auch Vitamin C.

Immer gut ölen!

Bei der Zubereitung des Breis sollte auch Öl eine Rolle spielen, damit die Beikost fettreicher wird. Babys brauchen viel Energie und Fett ist dafür der ergiebigste Lieferant. Allerdings ist nicht jedes Speiseöl für die Zubereitung eines Breis für Babys geeignet. Vermeiden Sie bitte kalt gepresste Öle, diese können Schwermetalle und Rückstände von chemischen Pflanzenschutzmitteln enthalten. Wir empfehlen die Verwendung von raffiniertem Pflanzenöl aus ökologischer Produktion.

Stufe 2: der Brei am Abend

Etwa vier Wochen später können Sie eine weitere Stillmahlzeit durch einen Brei ersetzen, am besten ein Abendbrei mit Getreide. Dieser sättigt gut und ist damit die ideale Energiequelle für eine lange Nacht. Vermeiden Sie bitte Fertigbreie, da diese oft verschiedene Zusatzstoffe enthalten und eventuell sogar Zucker. Achten Sie auch darauf, vor dem 8. Monat glutenfreie Getreidesorten zu wählen. Beginnen Sie am besten mit Hirse oder Reisbrei. Starten Sie auch hier wieder erstmal nur mit einer Getreidesorte. Später können Sie zum Beispiel auf Hafer umsteigen. Hafer gilt als gut verdaulich und ist Träger vieler Nährstoffe.

Stufe 3: der Nachmittagsbrei

Hier wählen Sie einen Getreide-Obstbrei. Verzichten Sie bei der Wahl des Obstes auf säurereiche Früchte. Am besten eignen sich milde Apfelsorten, Birnen und Bananen. Wenn Sie die Äpfel oder Birnen vorher dünsten, sind die besser verträglich. Ab dem achten Lebensmonat, können Sie auch rohe Früchte verarbeiten. Auch beim Nachmittagsbrei raten wir von Fertigprodukten ab, da diese oft unnötigerweise Zucker enthalten. Dies ist nicht notwendig, da das Obst im Brei genug Fruchtzucker enthält.

Stufe 4: der Übergang zur festen Nahrung

Ab dem 10. Monat wird es für das Baby richtig spannend. Einige Zeit durfte es nur zuschauen, wenn die anderen Familienmitglieder sich ein Brot gemacht haben. Jetzt dürfen Sie das auch kennenlernen. Bereiten Sie kleine Brotstücke (ohne Rand) vor, die sie dünn mit Butter oder Magarine bestreichen. Wählen Sie am besten ein Weizenmischbrot mit einem hohen Vollkornanteil, da dies besonders nahrhaft sind. Mit Vollkorn sind übrigens keine Getreidekörner im Brot gemeint. Die sind für die kleinen Esser ungeeignet.


Photo: boing/photocase.de

 

 
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Kinder in Obhut des Jugendamts

Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 2007 pro Tag 77 Kindern in die Obhut des Jugendamt gekommen sind. Das sind 28200 Kinder pro Jahr. 435 Kinder wurde sogar gegen den Willen der Eltern aus der Familie herausgenommen. Jugendämter nehmen Kinder und Jugendliche in Obhut, die sich in einer schwierigen und sie gefährdenden Situation befinden. Dies geschieht auf eigenen Wunsch der Kinder (7000 Mal im letzten Jahr) oder durch Hinweise der Polizei oder Bildungseinrichtungen.

3000 Kinder (das sind ca. 11 Prozent) wurden an Orten aufgegriffen, an denen Drogenhandel praktiziert wurde oder Bordelle betrieben wurden. Bei knapp einem Viertel der Kinder, die Hilfe durch das Jugendamt erfahren haben, ging es um Vernachlässigung oder Anzeichen von Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch. Die Dunkelziffer in Sachen Missbrauch und Misshandlungen dürfte um einiges höher sein.

 


Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)