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Kopfschmerzen = Migräne?

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Migräne bei KindernKopfschmerzen werden bei Kindern manchmal fälschlicherweise mit Migräne gleichgesetzt. Kopfschmerzen können durch eine Erkältung oder aber auch durch eine Sehschwäche entstehen. Sowohl bei Erwachensen als auch bei Kindern gilt: selten auftretende leichte Kopfschmerzen bedeuten nicht automatisch Migräne. Dabei soll nicht außer Acht gelassen werden, dass auch viele Kinder unter Migräne leiden. Aufregung, Leistungsdruck und Stress im Kinderalltag können Auslöser für einen Migräneanfall sein. Dieser ist für Kinder nicht weniger schmerzhaft als für Erwachsene und oft mit Übelkeit und Erbrechen verbunden. Kinder wirken während eines solchen Anfalls teilnahmslos, antriebsschwach und müde.

Auslöser für Migräne können sein:
  • Stress, Aufregung
  • Angst
  • Wetterwechsel
  • Schlafmangel
  • Lebensmittel (Schokolade, Weizenmehl, Käse, Nüsse oder Natriumglutamat)
Eltern sollten sich gemeinsam mit Ihrem Kind auf die Suche nach seinem persönlichen Migräneauslöser machen, um dann gezielt dagegen etwas zu unternehmen. Hier hilft, wie bei Erwachenen auch, ein Migräne-Tagebuch, in dem man Einzelheiten des Alltags festhält, um so herauszufinden, was die Migräne konkret auslöst. Das Migräne-Tagebuch hilft außerdem dem Arzt, die Migräne richtig einzuschätzen, da dort auch die einzelnen Migräneanfälle mit Verlauf und Intensität dokumentiert werden. Nur so kann er effektiv beraten und gegebenenfalls eine Therapieempfehlung aussprechen.

Was hilft Kindern bei Migräneanfällen?

Bei einem Migräneanfall muss man nicht immer auf Medikamente zurückgreifen. Es gibt viele schonendere Wege, einen Migräneanfall zu bewältigen, wie zum Beispiel Kühlung der schmerzenden Kopfseite in Verbindung mit einer Verdunklung des Raumes, in dem es möglichst ruhig sein sollte. Wenn möglich, sollte Ihr Kind versuchen, einzuschlafen.
Falls dies Maßnahmen nicht ausreichen, die Migräne in den Griff zu bekommen, dann helfen Ibuprofen und Paracetamol. Diese sind für Kinder am besten verträglich. Bei besonders starken Migräneanfällen kann Ihr Arzt für Kinder ab 12 Jahre ein Nasenspray mit einem Migränemedikament 
(Sumatriptan) verschreiben. Auf keinen Fall sollten Sie zu Migränemedikamenten für Erwachsen greifen, da diese in der Regel nicht für Kinder und Jugendliche zugelassen sind. Auch hier gilt die wichtige Erkenntnis: "Kinder sind keine halben Erwachsenen"! Ein heranwachsender Mensch reagiert mitunter ganz anders auf Medikamente als Erwachsene. Man muss also mit speziellen Nebenwirkungen rechnen. Die Anwendung von für Kinder nicht zugelassenen Medikamenten ist rechtlich und finanziell nicht abgesichert.
 
Zwei gute Nachrichten zum Schluss.
1. Eine Aura mit Flimmern vor den Augen und einem verschwommenen Bild tritt bei Kindern höchst selten auf.
2. Eine Migräneanfälligkeit im Kindesalter muss nicht zwangsläufig im Erwachsenenalter fortbestehen.
 
 

Foto: maria_a./ PHOTOCASE.de
 
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Laufräder im Test

15 Kinderlaufräder hat die Stiftung Warentest in ihrer Juli-Ausgabe getestet. Die schlechte Nachricht: bei elf der Laufräder wurden Kontaktgifte gefunden, die bei Berührung in den Körper eindringen. Diese Schadstoffe können Krebs auslösen und das Erbgut verändern. Hier gilt also höchste Alarmstufe. Außerdem wurden bei vier Laufrädern ein Weichmacher, der eigentlich bei Spielzeug verboten ist. Die Laufräder hätten also noch nicht einmal auf dem Markt sein dürfen. Besser sieht es da schon bei den Fahreigenschaften aus. Dort haben alle getesten Produkte ein "Gut" oder "Befriedigung" erhalten.

Alle Testergebnisse zu den Laufrädern gibt es auf www.test.de.