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Der richtige Sonnenschutz für Kinder

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Kind mit SonnenbrilleEigentlich lässt sich dieses Thema in einem Satz zusammenfassen: Der beste Sonnenschutz für Kinder ist der Schatten. Alles Andere ist ein Kompromiss, denn der Schutzmechanismus der Haut gegen die UV-Strahlung der Sonne ist erst mit der Pubertät richtig ausgebildet. Deshalb sollte man bei Kindern ganz besonders gut aufpassen, denn jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko im Erwachsenenalter. Und nicht vergessen, auch im Schatten kann man braun werden. Das dauert zwar länger, schont aber die Haut.

Babys

Innerhalb des ersten Lebensjahres sollten Babys der Sonne grundsätzlich aus dem Weg gehen, selbst wenn sie eincremt werden. Ihre Haut ist sensibler als der empfindlichste Hauttyp. Dies wird sogar noch verstärkt, wenn sie mit Babyöl eingeölt werden. Also sorgen Sie bitte für ausreichend Schatten.

Kleinkinder

Auch Kleinkindern sind in Sachen Sonne sehr empfindlich, da ihre Haut noch sehr dünn ist und erst wenig Pigmente ausgebildet sind. Deshalb sollten sie immer gut eingecremt werden. Sonnenschutzmittel für Kinder (Cremes und Lotionen) sollten einen möglichst hohen Sonnenschutzfaktor haben. Vermeiden Sie bitte Produkte, die Alkohol enthalten, denn durch diese trocknet die Haut der Kinder schnell aus. Denken Sie beim Sonnenschutz auch an die Augen. Hier hilft am besten eine Sonnenbrille mit UV-Filter.
Am besten gehen Kinder nur mit leichter Kleidung (T-Shirt) und mit Kopfbedeckung in die Sonne, denn ein Sonnenbrand sollten Sie unbedingt vermeiden. Inzwischen gibt es sogar spezielle Sonnenschutzbekleidung. Achten Sie beim Kauf, darauf, dass der UPF (UV-Protektions-Faktor) mindestens 30 beträgt. Dann hat sie ihren Namen auch wirklich verdient.


Foto: © Elke/www.pixelio.de
 
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Kinder in Obhut des Jugendamts

Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 2007 pro Tag 77 Kindern in die Obhut des Jugendamt gekommen sind. Das sind 28200 Kinder pro Jahr. 435 Kinder wurde sogar gegen den Willen der Eltern aus der Familie herausgenommen. Jugendämter nehmen Kinder und Jugendliche in Obhut, die sich in einer schwierigen und sie gefährdenden Situation befinden. Dies geschieht auf eigenen Wunsch der Kinder (7000 Mal im letzten Jahr) oder durch Hinweise der Polizei oder Bildungseinrichtungen.

3000 Kinder (das sind ca. 11 Prozent) wurden an Orten aufgegriffen, an denen Drogenhandel praktiziert wurde oder Bordelle betrieben wurden. Bei knapp einem Viertel der Kinder, die Hilfe durch das Jugendamt erfahren haben, ging es um Vernachlässigung oder Anzeichen von Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch. Die Dunkelziffer in Sachen Missbrauch und Misshandlungen dürfte um einiges höher sein.

 


Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)