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Wieviel Zeit sollten Kinder vorm Computer verbringen?

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Computernutzung von KindernWieviel Computer ist zuviel?

Die Diskussion über die Computernutzung von Jugendlichen ist aus dem heutigen Alltag der Familien nicht mehr wegzudenken. Die meisten Schüler haben einen PC in ihrem Zimmer, zusammen mit vielen Spielen und Internetanschluss. Diese Kombination muss kein Anlass zur Sorge geben. Es kann ein Stück Normalität sein, schließlich ist ein Computer heute viel mehr als früher ein Kommunikationsmittel, das aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

Durch viel Computerspiel in einen Teufelskreis

Wenn Kinder übermässig viel Zeit mit Computerspielen verbringen (siehe Studie der KFN), liegt oft der Verdacht nahe, dass sie sich auf diesem Wege in der virtuellen Welt Anerkennung holen, die sie in ihrem realen Leben nicht bekommen. Zu diesem Mangel kann es kommen, wenn Eltern keine oder wenig Zeit für ihre Kinder haben oder Kinder keine Freunde finden. Und dann ist die Gefahr groß, in einen Teufelskreis zu geraten. Denn aus dem Mangel an Bestätigung im Alltag ensteht oft der Drang ins Virtuelle. Durch die Zeit, die am Computer verbracht wird und die dort erlangte Anerkennung, sterben recht schnell die letzten sozialen Kontakte (Freunde, sportliche Aktivitäten) ab, was den Grund verstärkt, sich regelmässig und intensiv mit Computerspielen oder dem Internet zu beschäftigen. Und die Gefahr, das hierbei Abhängigkeiten entstehen, ist dann nicht mehr wegzureden.

Mit welcher Strategie fährt man am besten?

Zugegeben, es reicht in der Regel nicht, die eigenen Kinder mit Alternativangeboten vom Computer wegzulocken. So wie in anderen Bereichen des Familienlebens, müssen auch für die Computernutzung Regeln gelten. Eine grundsätzliche Regel sollte lauten: Keine Spiele zulassen, die nicht für Kinder unter 18 Jahren zugelassen sind.

Was die Menge der Spielezeit angeht, kommt man mit solch einfachen Vorgaben nicht weit. Hier empfehlen wir, mit dem Kind ein Guthabensystem zu entwickeln, mit dem Ihr Sohn/Ihre Tochter in einem gewissen Rahmen eigenverantwortlich seine Zeit planen kann, wobei die vereinbarte Computerzeit variabel sein darf. Wenn sich Ihr Kind zum Beispiel für ein regelmässiges Training in einem Sportverein entscheidet und dieses auch durchzieht, kann dann die Zeit der Computernutzung großzügiger angelegt werden. Nicht ganz so stark aber dennoch zu einem kleinen Teil kann dies auch für Unternehmungen mit Freunden gelten. Bei allem, was Sie tun, gilt ein großes Ziel: BLEIBEN SIE IM GESPRÄCH! Wenn sich Ihr Kind schon seit langem regelmässig über einen längeren Zeitraum zum Computerspielen zurückzieht und Sie zwar vielleicht genervt sind aber es am Ende doch wortlos geduldet haben, ist es um so schwieriger, hier nochmal den Kurs zu ändern. Fangen Sie also am besten früh an, mit Ihren Kindern Vereinbarungen über die Dauer der Computernutzung zu treffen. Fair, gerecht und ohne, dass soziale Kontakte des Kindes in Gefahr geraten.


Foto: FotoLyriX - Fotolia.com
 
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Kinderzuschlag

Seit 2008 wird Kinderzuschlag ohne zeitliche Begrenzung gezahlt. Wenn Eltern nur über ein geringes Einkommen verfügen, haben sie Anspruch auf Kinderzuschlag. Diesen gibt es in Höhe von bis zu 140 EUR monatlich für ein Kind bis zum 25. Lebensjahr, vorausgesetzt, für dieses Kind wird Kindergeld bezahlt.