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Gute Nacht, Sterne

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Gute Nacht, SterneDieses Buch ist allein schon deshalb das ideale Gute-Nacht-Buch, weil sich seine Geschichte auch um das Zubettgehen und das damit verbundene Ritual dreht. Da ist ein kleiner Bär, der tagsüber immer schnell unterwegs ist. Nur abends, wenn er ins Bett gehen soll, wird er auf einmal gaaaaanz langsam. Papa Bär und Mama Bär finden das natürlich ganz schön anstrengend und deshalb haben sie sich für ihren kleinen Bär ein Spiel ausgedacht, mit dem ihm das Zubettgehen leichterfallen soll.

Einer gibt einen Gute Nacht Gruß vor und der andere muss einen passenden Reim dazu finden. Das Lustige daran ist, dass die Regeln für dieses Spiel manchmal recht weit gedehnt werden aber man sich am Schluss immer einig wird.

Gerade Kinder lieben ja solche Reimspiele und deshalb wird Ihr Kind nach mehrmaligem Vorlesen der Geschichte die Reimantworten bald selbst geben können. So macht das Vorlesen richtig Spass, bietet Interaktion und ist trotzdem nicht zu aufregend, weil es ja im Grunde eine klassische Gute-Nacht-Geschichte ist. Auch die Länge des Buches ist für die Konzentrationsfähigkeit zu solch später Stunde genau richtig.

Wir empfehlen dieses Buch von Herzen für Kinder von 3 bis 5 Jahren.

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    Kinder in Obhut des Jugendamts

    Das statistische Bundesamt hat ermittelt, dass 2007 pro Tag 77 Kindern in die Obhut des Jugendamt gekommen sind. Das sind 28200 Kinder pro Jahr. 435 Kinder wurde sogar gegen den Willen der Eltern aus der Familie herausgenommen. Jugendämter nehmen Kinder und Jugendliche in Obhut, die sich in einer schwierigen und sie gefährdenden Situation befinden. Dies geschieht auf eigenen Wunsch der Kinder (7000 Mal im letzten Jahr) oder durch Hinweise der Polizei oder Bildungseinrichtungen.

    3000 Kinder (das sind ca. 11 Prozent) wurden an Orten aufgegriffen, an denen Drogenhandel praktiziert wurde oder Bordelle betrieben wurden. Bei knapp einem Viertel der Kinder, die Hilfe durch das Jugendamt erfahren haben, ging es um Vernachlässigung oder Anzeichen von Misshandlungen oder sexuellem Missbrauch. Die Dunkelziffer in Sachen Missbrauch und Misshandlungen dürfte um einiges höher sein.

     


    Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)